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Gender & Diversity

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"Gerade in der Wissenschaft sollten Barrieren abgebaut und faire Bedingungen für alle geschaffen werden. Dies gilt unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Behinderung oder sozialem Status. Unterschiedliche Herkünfte und Identitäten bringen oft neue Fragestellungen und Lösungsstrategien hervor, die in homogenen Gruppen übersehen werden können."

 

Prof. Dr.-Ing. Werle, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik

"Gerade in der Wissenschaft sollten Barrieren abgebaut und faire Bedingungen für alle geschaffen werden. Dies gilt unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Behinderung oder sozialem Status. Unterschiedliche Herkünfte und Identitäten bringen oft neue Fragestellungen und Lösungsstrategien hervor, die in homogenen Gruppen übersehen werden können."

 

Prof. Dr.-Ing. Werle, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik


AG Diversity

Bild Bild Bild © Difan Deng / LUH

Die AG Diversity versteht sich als Bindeglied zwischen der Fakultät und dem Hochschulbüro für ChancenVielfalt sowie dem Diversity-Management der LUH.

Unsere Mission:

  • Ein Bewusstsein für die Werte der Fakultät und die damit verbundene Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit zu schaffen.
  • Eine offene Haltung anzuregen, zu vernetzen und Orte der Begegnung zu ermöglichen.

Mitglieder der AG Diversity (Juni 2025):

Hochschullehrende:

Wissenschaftliche Mitarbeitende:

Mitarbeitende in Technik und Verwaltung:

  • Hilke Brodersen
  • Sandra Venzke

Studierende:

 


Unsere Werte

Wir als AG Diversity wollen ein Umfeld schaffen, das hochwertige Arbeit durch respektvollen, integrativen und gleichwertigen Umgang miteinander fördert. Dies betrifft die Studierenden, Forschenden, Lehrenden und wissenschaftsunterstützenden Mitarbeitenden an unserer Fakultät. Wir streben ein Arbeits- und Lernumfeld an, das sowohl eine integrative und chancengleiche Ausbildung bietet, als auch Neugier und kritisches Denken fördert. Indem wir einander wertschätzen sowie höflich und verbindlich miteinander umgehen, fördern wir eine kollaborative Atmosphäre. Wir lehnen Diskriminierung und Belästigung jeglicher Art ab. Darüber hinaus tolerieren wir keine Drohungen, Demütigungen, Nötigungen oder Einschüchterungen. Faktoren wie beispielsweise ethnische oder nationale Herkunft, Religion, Staatsbürgerschaft,
politische Meinung, Geschlecht oder Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Behinderung und/oder chronische Erkrankungen, körperliche Erscheinung oder Alter sollen nicht zu Ausgrenzung oder Diskriminierung führen. Vorfälle von unangemessenem und übergriffigem Verhalten nehmen wir sehr ernst. Beschwerden gehen wir zielgerichtet nach und behandeln sie auf Wunsch vertraulich, es sei denn, eine Offenlegung ist gesetzlich vorgeschrieben.


Vergangene Events & Aktivitäten

Bild Bild Bild © Sahar Vahdati/LUH

Erfolgreicher Auftakt für Rise-Lab: Rund 30 Teilnehmende aus allen Karrierestufen kamen am 10. April 2026 in der TIB zusammen, um über Karrierewege, Vorbilder und eine faire Forschungskultur zu sprechen. Mit dabei: inspirierende Vorträge von Prof. Dr. Sunna Torge (HTW Berlin) und Prof. Dr. Lynda Hardman (CWI / Universität Utrecht). Die neue Arbeitsgruppe will eine unterstützende und inklusive Forschungsgemeinschaft an der Fakultät aufbauen – und lädt alle Interessierten zum Mitmachen ein.

Weitere Infos zum Rise-Lab und zukünftigen Veranstaltungen

Blogbeitrag zum Kickoff

  • Gemeinsam für eine bessere Forschungskultur an unserer Fakultät

    Am 10. April 2026 fand der Auftakt der Veranstaltungsreihe Rise-Lab im Präsentationsraum der TIB (Welfengarten 1B, Hannover) statt. Zwischen 15 und 19 Uhr kamen rund 30 Teilnehmende aus unserer Fakultät zusammen – Studierende, Promovierende, Postdocs und Professor:innen. Es war ein Nachmittag voller Karrieregeschichten, offenem Austausch und ehrlichen Gesprächen über das Leben in der Wissenschaft.

    Rise-Lab verfolgt ein zentrales Ziel: eine stärkere, unterstützendere und inklusivere Forschungsgemeinschaft an unserer Fakultät. Die Auftaktveranstaltung hat gezeigt, wie groß der Bedarf an einem solchen Raum ist – und wie viel entstehen kann, wenn Menschen aus verschiedenen Karrierestufen in vertrauensvoller Atmosphäre ins Gespräch kommen.

    Zwei inspirierende Vorträge

    Als Rednerinnen konnten wir zwei erfahrene Wissenschaftlerinnen gewinnen: 

    • Prof. Dr. Sunna Torge, Professorin für Angewandte Mathematik und Data Science an der HTW Berlin, und Prof. Dr. Lynda Hardman, Principal Researcher am CWI und Professorin an der Universität Utrecht. Sunna Torge blickte auf ihren eigenen Werdegang zurück und sprach über Träume und Leidenschaft, Flexibilität, die Wahl von Forschungsthemen, Entscheidungen, die richtigen Menschen und Rollen – und darüber, gut auf sich selbst zu achten. Besonders hängen blieb ihre Botschaft, wie wichtig Vorbilder, Netzwerke und das Gefühl von Zugehörigkeit sind: Genau das fehlt vielen, kann aber in einer wissenschaftlichen Laufbahn den entscheidenden Unterschied machen.
    • Lynda Hardman ließ in ihrem Vortrag „To Push or not to Push?“ vier Jahrzehnte Informatik Revue passieren. Sie sprach offen über Karriereentscheidungen, Chancen, Netzwerken und Kommunikation – und über die Balance zwischen Gelegenheiten, in die man hineingezogen wird, und dem eigenen Weg, für den man sich aktiv einsetzen muss. Ihr praktischer Rat: bewusst kommunizieren, Fragen stellen, von anderen lernen und sichtbar werden, ohne sich dabei zu verbiegen.

    Mehr als eine Fragerunde

    Nach den Vorträgen ging es jeweils in eine offene Diskussionsrunde. Aus dem geplanten Q&A wurde schnell ein ehrlicher Austausch, in dem die Teilnehmenden ihre tatsächlichen Anliegen ansprechen konnten – Fragen, die viele mit sich herumtragen, aber selten offen diskutieren können:

    • Woher weiß ich, ob eine Promotion das Richtige für mich ist?
    • Wie baue ich ein Netzwerk auf, wenn mir Netzwerken nicht liegt?
    • Wie finde ich Vorbilder – und wie werde ich selbst eines?
    • Wie lassen sich Promotion, Postdoc oder Professur mit Kindern und Familie vereinbaren?
    • Wie gehe ich mit schwierigen Dynamiken in der Arbeitsgruppe um?
    • Wie ist es, die einzige Frau im Raum zu sein – und wie halte ich das aus?
    • Wie sprechen wir offen an, wenn Aufgaben in Forschungsgruppen unfair verteilt sind?

    Diskutiert wurde auch, dass organisatorische und nicht-wissenschaftliche Aufgaben häufig überproportional bei den Frauen in einer Gruppe landen, wie Arbeitsgruppen fairer werden können und wie Betreuende und Professor:innen für solche Dynamiken sensibilisiert werden können.

    Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Nachmittags: Mit diesen Fragen ist niemand allein. Mehrere Teilnehmende erzählten, dass sie kaum Kontakt zu erfahrenen Wissenschaftlerinnen haben und ihnen Räume fehlen, in denen sie Zweifel und persönliche Herausforderungen offen ansprechen können. Für manche war es schon viel wert, zu sehen, dass andere Ähnliches erleben.

    Weiter ging es beim Empfang – und auf der Wanderung

    Im Anschluss klang der Abend bei einem Empfang aus, bei dem die Gespräche in lockerer Runde weitergingen. Genau das gehört zum Kern von Rise-Lab: Die wichtigsten Gespräche entstehen oft nicht während der Vorträge, sondern nebenbei – beim Essen, in kleinen Runden, in spontanen Begegnungen.

    Am nächsten Tag stand eine gemeinsame Wanderung durch die Umgebung von Hannover auf dem Programm. Beim Laufen ergaben sich ruhigere, persönlichere Gespräche – über Karrierewege, Familie, Forschungskultur und die Frage, in was für einem wissenschaftlichen Umfeld wir eigentlich arbeiten wollen.

    Es geht um mehr als Vorträge

    Der Kickoff hat deutlich gemacht: Rise-Lab organisiert nicht einfach nur Veranstaltungen, sondern baut eine Community auf – für alle, die sich austauschen, gegenseitig unterstützen, von Erfahrenen lernen und die Forschungskultur an unserer Fakultät verbessern wollen. Und für alle, denen Diversität, Fairness, Mentoring und Zugehörigkeit wichtig sind – unabhängig von Karrierestufe oder Geschlecht.

    In der Diskussion entstanden viele Ideen für künftige Aktivitäten: Mentoring- und Matching-Programme, Netzwerkveranstaltungen, Workshops für Betreuende und Professor:innen, Formate zu Wissenschaft und Familie sowie Veranstaltungen zu Start-ups, Ausgründungen und Karrierewegen außerhalb der Wissenschaft.
     

    Macht mit!

    Der Kickoff war ein erster Schritt – jetzt laden wir alle ein, die nächsten mitzugehen. Ob Studierende, Promovierende, Postdocs, Professor:innen oder Mitarbeitende: Wer sich für ein gesünderes und inklusiveres wissenschaftliches Umfeld einsetzen möchte, ist bei Rise-Lab willkommen.

    Bei Rise-Lab könnt ihr euch über die Fakultät hinweg vernetzen, ehrliche Karrieregeschichten hören, an Veranstaltungen und Workshops teilnehmen, Vorbilder finden (oder selbst eines werden) und die künftigen Aktivitäten aktiv mitgestalten. Denn wohin sich Rise-Lab entwickelt, bestimmen die Menschen, die mitmachen.

    Alle Infos zu kommenden Veranstaltungen gibt es auf der Rise-Lab-Homepage: https://riselab-fei.org/

    Wir freuen uns auf viele neue Gesichter – und auf eine Forschungskultur, in der man nicht nur wissenschaftlich erfolgreich ist, sondern sich auch unterstützt, verbunden und gesehen fühlt.


FINTA*-Raum

Der FINTA*-Raum der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik ist ein sicherer und inklusiver Raum, welcher in Kooperation mit dem Arbeitssaal Alte Düse eingerichtet wurde. Er wurde speziell für Frauen, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans- und agender Personen geschaffen. Unser Ziel ist es, einen Safe-Space zu bieten, in dem sich FINTA*-Personen vernetzen, austauschen und gegenseitig unterstützen können.

Der Raum steht allen offen, die sich als FINTA* identifizieren. Er bietet drei Arbeitsplätze zum Lernen oder Arbeiten sowie mehrere bequeme Sitzmöglichkeiten für den Austausch oder einfach zum Entspannen. Kommt gerne vorbei!

Standort: Callinstraße 34, Geb. 3407, oberste Etage (gegenüber dem Arbeitssaal Gatrobe)

Öffnungszeiten: montags von 09:00 bis 18:00 Uhr (zu dieser Zeit befindet sich auch eine Ansprechperson vor Ort)

Kontaktmöglichkeiten: ag-diversitaet@fei.uni-hannover.de  

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Ihre Ansprechmöglichkeit

Bei individuellen Fragen, Ungleichbehandlung und in Konfliktfällen bietet die AG Diversity eine Anlaufstelle für Studierende und Beschäftigte an. Das Bestreben der AG Diversity ist es, Verbindungen zu geeigneten Ansprechpartnern innerhalb der LUH herzustellen. Seien Sie versichert, dass wir ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung keine Informationen weitergeben. Sie können uns über die Mailadresse ag-diversitaet@fei.uni-hannover.de erreichen oder kontaktieren ein Mitglied über eine der oben stehenden Mailadressen.